Praxis für Krankengymnastik
Gabriele Dohr
Pfarrer-Kenntemich-Platz 11
53840 Troisdorf

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News

TÜV Rheinland: Beim Schulranzenkauf auf guten Sitz und Sichtbarkeit achten

Die Auswahl an Schulranzen für die rund 700.000 Schulanfänger in Deutschland ist riesig. Während für die Kinder meist modische Aspekte und das Aussehen eine Rolle spielen, sollten Eltern in erster Linie auf ein ergonomisches Modell und gute Sichtbarkeit im Dunkeln achten.
Gut gewappnet für den Schulweg

Reflektoren am Schulranzen verbessern die Sichtbarkeit der Schüler. TÜV Rheinland-Experte Ralf Diekmann empfiehlt Schulranzen, deren Flächen vorne und an den Seiten zu mindestens 10 Prozent aus retroreflektierendem Material bestehen. „Eine retroflektierende Beschichtung strahlt zurück, wenn sie angeleuchtet wird. Weitere 20 Prozent der Ranzenfläche sollten fluoreszierende Materialien aufweisen. Diese speichern Licht und geben es langsam wieder ab.“

Für zusätzliche Sichtbarkeit sorgen auch Schultergurte mit reflektierendem Material. Zudem darf ein Ranzen keine scharfen Ecken und Kanten aufweisen und das Material nicht brechen oder reißen. „Eltern sollten beim Schulranzenkauf auf die Einhaltung der DIN-Norm 58124 und das GS-Zeichen achten. Sie garantieren, dass der Ranzen alle Anforderungen auch in puncto Schadstoffbelastung erfüllt“, sagt Diekmann.
Schulranzen an Kinderrücken anpassen

Kinderrücken sind empfindlich. Der richtige Schulranzen hilft, den Rücken gesund zu halten. Er ist – den ergonomischen Anforderungen entsprechend – auf beiden Seiten mit Tragegurten ausgestattet, die mindestens 30 Millimeter breit sind und am Hals nicht einschneiden. Um den Schulranzen komfortabel auf die kleinen Besitzer einzustellen, sind die Gurte 50 Zentimeter lang, stufenlos verstellbar und im Schulterbereich weich gepolstert. Der Ranzen sitzt perfekt, wenn er an beiden Schulterblättern anliegt, während die Oberkante der Schultasche mit der Schulterhöhe abschließt. Damit er fest am Rücken sitzt, sollten schwere Bücher stets im hinteren Fach verstaut sein. Die Trinkflasche ist am besten in einem Fach an der Außenseite des Ranzens aufgehoben. „So ist sie stets griffbereit und falls mal etwas ausläuft, werden Hefte und Bücher nicht nass“, rät Ralf Diekmann.

16.08.2018 DGA | Quelle: TÜV Rheinland AG

Rechtzeitige Vorbeugung verhindert Rückenschmerzen

Dass Rückenprobleme mittlerweile zur Volkskrankheit geworden sind, muss ich hier nicht mehr besonders betonen. Das ist hinlänglich bekannt. Viel wichtiger ist es, sich rechtzeitig darum zu kümmern, dass diese Probleme erst gar nicht entstehen. Doch das ist leichter gesagt als getan! In der modernen Lebens- und Arbeitswelt verbringen wir die meiste Zeit im Sitzen. Die Muskulatur wird zunehmend weniger beansprucht. Man bewegt sich immer weniger und entwickelt sich so langsam, aber sicher, zum „Couch-Potato!“

Leider ist noch keine wirksame Methode bekannt, die Rückenprobleme sicher verhindern kann. Wahrscheinlich gehören Rückenbeschwerden ebenso zum Leben und Älterwerden, wie Falten und graue Haare. Jeder kann aber, durch vorbeugende Maßnahmen und mit dem richtigen Umgang bei Rückenschmerzen, wesentlich dazu beitragen, dass diese Probleme verringert werden.
Mit der Rücken-Gesundheit beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren sehr intensiv. Bei meinen Ergonomie- und Liegeberatungen treffe ich sehr oft auf Kunden mit Rückenproblemen aller Art. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass das Thema „sportliche Aktivität“ sich meist auf Sportsendungen im Fernsehen beschränkt.

Der erfolgreichste Weg, Rückenschmerzen zu verhindern, ist aber – selbst aktiv zu werden!
Stell Dir vor, wie positiv die Aktivitäten Deinen Körper verändern werden, wie Dein Rücken gestärkt wird und Schmerzen verschwinden. Es ist dabei vollkommen egal, für welche Sportart, Therapie oder Aktivität Du Dich entscheidest.

Wichtig ist der erste Schritt aus der Komfortzone.

Bring Bewegung in Dein Leben!

Um Rückenproblemen vorzubeugen, muss man nicht unbedingt Leistungssportler werden. Der Alltag bietet genügend Möglichkeiten, sich zu bewegen. Was spricht dagegen, statt der Rolltreppe oder Fahrstuhl mal die Treppe zu benutzen? Mal mit dem Fahrrad die Brötchen vom Bäcker zu holen – statt mit dem Auto!
Rücken-Gesundheit beginnt im Kopf. Systematisches Rückentraining und regelmäßiger Sport stärkt die Muskeln und bewahrt Dich vor Schäden und Schmerzen im Rückenbereich! Wer sich das verinnerlicht, hat bereits einen großen Schritt zu einem gesunden Rücken getan. Wichtig ist, Selbstverantwortung für seinen Körper zu übernehmen! Kein Arzt und keine Medizin können auf längere Sicht mehr für Deine Gesundheit tun als Du selbst.
Lust auf mehr bekommst Du am ehesten, wenn mehr Bewegung allmählich zur Gewohnheit wird! Um dem Teufelskreis Schmerzen durch Bewegungsmangel zu entkommen, musst Du die Lust auf Bewegung neu entdecken.

Damit tust Du Deinem Rücken schon sehr viel Gutes!

14.08.2018 DGA | Quelle: Wohndesign Wachter (openPR)

OP am Vorfuß in den Top Ten der OP-Statistik

Fußerkrankungen sind eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten, unter denen drei von vier Deutschen im Laufe ihres Lebens leiden. Obwohl die Füße mit gezieltem aktivem Training behandelt werden könnten, sind immer mehr chirurgische Eingriffe zu verzeichnen. Doch es gibt Alternativen zu OP, Einlagen & Co., die schonender, mit merklich weniger Nebenwirkungen und kostengünstiger zu haben sind.

Allein die Zahl der OPs am Vorfuß ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Bei Frauen sind Eingriffe an den Zehen, die durch Fußfehlstellungen bedingt sind, mittlerweile an der Tagesordnung. Dabei birgt der Eingriff durchaus Risiken: „Neben den normalen Infektionsrisiken, die jede OP birgt, ist unter anderem die spätere Narbenbildung ein schwerwiegender Nachteil dieser Behandlungsmethode“, weiß Stella L. Arndt, Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Fußgesundheit und Fachbuchautorin. „Die Patienten möchten verständlicherweise das Übel mit einer kurzen OP beseitigen. Allerdings entstehen dabei häufig genau an den Stellen Narben, wo der Druck durch eine Fußfehlstellung gegen das Schuhwerk sowieso schon hoch ist. Nach der OP klagen daher viele Patienten über Druckbeschwerden an den Narben.“

Doch noch viel gravierender als die Narbenbildung ist aus Sicht der Fußexpertin die langfristige Entwicklung des Fußes nach der OP. Nach dem Eingriff ist die Form des schmerzenden Knochens zunächst verändert und das Problem scheint behoben. Doch der Schein trügt: „Die Patienten einer Fuß-OP erhalten meistens keinerlei Reha oder Physiobehandlung. Sie bewegen sich genauso weiter wie vorher, ohne das ursächliche Problem der Fußfehlstellung anzugehen, so dass der OP-Erfolg ggf. nicht von Dauer ist. Es kann durchaus passieren, dass der Patient nach einiger Zeit wieder unter den gleichen Schmerzen leidet, weil sich die Fußfehlstellung in gleicher oder veränderter Form zurückmeldet“, warnt die Physiotherapeutin und Inhaberin einer Fußschule. „Es hat ja einen Grund, warum es zu einer Fußfehlstellung kam! Und den gilt es anzugehen.“

Eine der Hauptursachen für Fußfehlstellungen ist die fehlende Aktivität der Fußmuskulatur, meistens bedingt durch unsere moderne Lebensweise. Dadurch kann sich leicht ein Knick-, Senkfuß entwickeln, den sehr viele Menschen haben. Wird dieser nicht aktiv behandelt, sind ein Spreizfuß, Metatarsalgien, Hallux Valgus sowie Hammer- und Krallenzehen häufige Folgeerscheinungen. Viele Menschen klagen auch über Schmerzen aufgrund einer Plantarfaszie oder eines Fersensporns – auch hier spielt mangelnde Fußmuskelaktivität sowie fehlende Elastizität der Faszien oft eine ursächliche Rolle.

In ihren beiden Praxen in der Lüneburger Heide und in ihren bundesweiten Workshops und Vorträgen für Bildungsinstitute und Unternehmen vermittelt die Fußexpertin daher Basiswissen über Körperstatik und Fehlstellungen. Stella Arndt ist in ihren Vorträgen daher vor allem eines wichtig: Mut machen und aufzeigen, dass man mit der Aussage ‚Damit müssen Sie jetzt leben‘ eben nicht leben muss. „Es gibt für die meisten aller Fußerkrankungen eine Reihe von Übungen, die man einfach zuhause durchführen kann. Der Fuß ist ein lebendiger und lernfähiger Körperteil und lässt sich ein Leben lang trainieren. Und auch die evtl. vom Arzt verschriebenen Einlagen entfalten ihre Wirkung häufig erst mit einem effizienten Fußtraining.“

Die meisten Stürze sind vermeidbar

Stürze gehören zu den häufigsten Unfällen in Deutschland. Ein Drittel der über 65-Jährigen und sogar die Hälfte der über 80-Jährigen stürzt einmal im Jahr – und das mit zum Teil erheblichen körperlichen und seelischen Folgen. Etwa fünf Prozent aller Betroffenen tragen einen Knochenbruch, ein bis zwei Prozent Oberschenkelhalsbrüche davon. Viele Stürze führen zur Bettlägerigkeit und im schlimmsten Fall zur Pflegebedürftigkeit. Eine neue kostenlose Broschüre der Seniorenliga hilft, Sturzunfälle im Wohnumfeld zu vermeiden.

Mit zunehmendem Alter nehmen einige körperliche Fähigkeiten und Sinnesleistungen ab, insbesondere die Muskelkraft, aber auch das Seh- und Hörvermögen. Zudem lassen Reaktion und Koordination nach. Älteren Menschen fällt es schwer, in bestimmten Situationen schnell und angemessen zu reagieren. Die Folge sind oftmals Stürze. Auch Krankheiten wie Schwindel oder die Einnahme von Medikamenten können das Sturzrisiko erhöhen. Ein Sturz ist schnell passiert, doch die Folgen können langwierig sein und sogar dauerhafte Pflege nötig machen. „Viele Stürze im Alter sind vermeidbar, wenn man beispielsweise mit Krankengymnastik oder speziellem Körpertraining seine körperlichen Defizite ausgleicht“, sagt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga: „Eine der einfachsten und sichersten Methoden zur Vorbeugung eines Sturzes ist ein Rollator.“ Für die Nutzung in den eigenen vier Wänden ist ein stabiler Wohnungsrollator sinnvoll. Dieser ist schmaler als ein Außenrollator, hat deutlich kleinere Räder und damit einen kleinen Wendekreis. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sich der Rollator auf der Stelle drehen lässt, von allen Seiten festen Halt sowie einen fahrbaren Handlauf bietet und sich mit entsprechendem Zubehör wie einem Tablett oder einem Korb ausstatten lässt. So sind die Hände für die Fortbewegung frei. Ideal sind Modelle, auf denen man sich auch mal absetzen und mit den Füssen abstoßen kann. Trippeln nennt das der Fachmann. Sinnvoll ist es, den richtigen Bewegungsablauf in einer vom Arzt verordneten Ergotherapie zu erlernen.

Die Broschüre „Sturzunfälle im Wohnumfeld vermeiden“ beschreibt umfassend, wie man sein Wohnumfeld sicherer machen kann, angefangen mit der Beseitigung von Hindernissen über die Anschaffung von Mobilitätshilfen bis zum barrierefreien Umbau. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Bei einem interaktiven Rundgang durchs Haus auf www.sturzunfaelle-vermeiden.de ist ein kompletter Check möglich.

 
Hintergrund
Tipps – Wie man Stürzen im Alter vorbeugen kann

  • Beseitigen Sie Stolperfallen in Ihrer Wohnung: Vermeiden Sie schlecht verlegte Kabel. Rutschende Teppiche können durch Anti-Rutsch-Matten sicherer gemacht werden.
  • Bei Stufen, Treppen und Hauseingängen sorgen Handläufe auf beiden Seiten für Halt und Sicherheit.
  • Badewannen und Duschen können mit Haltegriffen, Sitzen und rutschfesten Matten oder fast unsichtbaren, selbstklebenden Antirutsch-Pads ausgestattet werden.
  • Sorgen Sie für Licht: Von jeder Tür erreichbare Lichtschalter und Nachttischlampen mit Bewegungsmelder verhindern, dass Sie sich nachts im Dunkeln vortasten müssen.
  • Bei Gangunsicherheit oder bei körperlichen Einschränkungen ist die sicherste Methode zur Vorbeugung eines Sturzes die Nutzung eines stabilen Wohnraum-Rollators.
  • Gehen Sie jährlich zum Augenarzt und lassen Sie Ihre Brillenwerte überprüfen.
  • Verzichten Sie möglichst auf die Benutzung von Hockern und Leitern (zum Aufsteigen).
  • Beginnen Sie mit Übungen, um Ihre Beinmuskulatur und Ihr Gleichgewichtsgefühl zu verbessern. Fragen Sie Ihre Krankenkasse nach entsprechenden Kursen.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung, die Sie ausreichend mit Vitamin D und Kalzium versorgen sollte. Vitamin D unterstützt den Knochenaufbau und das Muskelgewebe.

07.08.2018 DGA | Quelle: Deutsche Seniorenliga e.V.



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.